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Ernährung & Bewegung

 

 

Gegensätze ziehen sich an

 

Material: Nahrungsmittel unterschiedlicher Geschmacksrichtungen z.B. süßer Keks — salzige Brezel, süßer Zucker — saure Apfelsine (Zitrone)
Für die Variation: Gegensätzliche Konsistenzen wie z.B. warmer Tee — kaltes Wasser, hartes Vollkornbrot — weiches Weißbrot, rohe Tomaten — gekochte Tomaten usw.

Die Kinder dürfen zwei unterschiedliche Geschmacksproben unmittelbar hintereinander kosten. Selbst wenn sie noch nicht die Begriffe wie „süß“ oder „salzig“ nennen können, so ist hier allein das Geschmackserlebnis von Bedeutung, bzw. die Benennung von Gefühlen, Vorlieben, Abneigungen.

Variation: Nach einer kurzen Pause dürfen weitere Gegensätze probiert werden, wie z.B. warmer Tee — kaltes Wasser, rohe Tomaten — gekochte Tomaten usw.

aus: Brigitte Wilmes-Mielenhausen: Schlauzwerge fühlen, hören, sehen in der Krippe

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Mutterschaftsgeld

 

 

 

Kein Zuschuss zum Mutterschaftsgeld für Tagesmütter

Das BAG hat entschieden, dass eine selbständige "Tagesmutter", die als Tagespflegeperson Kinder in der Kindertagespflege betreut und schwanger wird, keinen Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach dem Mutterschutzgesetz hat.

Ein Anspruch folge auch nicht aus Unionsrecht, so das BAG.

Die Klägerin ist als Tagespflegeperson in der Kindertagespflege tätig. Der beklagte Landkreis erteilte ihr als örtlich zuständiger Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe die Erlaubnis zur Betreuung von bis zu fünf gleichzeitig anwesenden fremden Kindern in der Kindertagespflege. Die Betreuungszeiten wurden in Absprache zwischen der Klägerin und den Eltern festgelegt. Für die Betreuung gewährte der beklagte Landkreis der Klägerin laufende Geldleistungen nach § 23 SGB VIII in Höhe von 3,90 Euro pro Kind und Betreuungsstunde. Dieser Anerkennungsbetrag wurde pro Betreuungsjahr für bis zu sechs Wochen Urlaub und bis zu zwei Wochen Krankheit weitergezahlt. Die Klägerin gebar im März 2014 ein Kind. Sie verlangt vom beklagten Landkreis für den Zeitraum der Mutterschutzfristen von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt die Zahlung von Zuschuss zum Mutterschaftsgeld in Höhe der durchschnittlichen wöchentlichen laufenden Geldleistungen. Sie meint, sie sei Arbeitnehmerin des beklagten Landkreises, jedenfalls sei sie als eine solche zu behandeln. Der Anspruch ergebe sich bei unionsrechtskonformer Auslegung des Mutterschutzgesetzes, des § 23 SGB VIII sowie unmittelbar aus der RL 2010/41/EU zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen, die eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben.
Die Vorinstanzen hatten die Klage abgewiesen.

Das BAG hat die Klage abgewiesen.

Nach Auffassung des BAG ist die Klägerin als Tagespflegeperson keine Arbeitnehmerin des beklagten Landkreises, und zwar auch nicht im Sinne des Unionsrechts. Sie verrichte für diesen nicht Tätigkeiten nach dessen Weisung. Aus der Richtlinie 2010/41/EU folge kein unmittelbarer Anspruch auf die begehrte Zahlung gegen den beklagten Landkreis, denn die Richtlinie bestimme den Schuldner nicht hinreichend konkret. Gleiches gelte für die UN-Frauenrechtskonvention.

Vorinstanz
LArbG Hannover, Urt. v. 29.03.2017 - 13 Sa 399/16

Quelle: Pressemitteilung des BAG Nr. 24/2018 v. 23.05.2018/ Juris

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Kosten der Tagespflege

 

  • Die Kosten für die Betreuung werden auf Antrag vom Kreis Höxter übernommen.

  • Die Eltern zahlen entsprechend ihres Einkommens einen gestaffelten Elternbeitrag. Hierbei gelten die gleichen Beiträge wie für die Betreuung in einer Kindereinrichtung.

  • Die aktuellen Staffelungen und weitere Infos können im Internet unter www.kreis-hoexter.de abgerufen werden.



 

 

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